Satzung

 

§1 Name, Sitz, Geschäftsjahr, Vereinsfarben

  1. Der am 22.April 1921 in Vechta gegründete Verein führt den Namen "Sport-Club Sportfreunde Niedersachsen Vechta e.V.".
  2. Der Verein hat seinen Sitz in Vechta und ist unter der Nr. 110023 in das Vereinsregister des Amtsgerichtes Oldenburg eingetragen.
  3. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.
  4. Die Vereinsfarben sind schwarz-weiß-grün.

§2 Vereinszweck

  1. Vereinszweck ist die Pflege und Förderung des Sports in seiner Gesamtheit.
  2. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung (AO 1977). Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
  3. Mittel des Vereins sowie etwaige Überschüsse werden nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet. Die Mitglieder erhalten keine Anteile am Überschuss und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Der Verein darf keine Person durch Verwaltungsausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigen.
  4. Ausgeschiedene oder ausgeschlossene Mitglieder haben keinen Anspruch auf das Vereinsvermögen.
  5. Eine Änderung im Status der Gemeinnützigkeit zeigt der Verein unverzüglich dem Landessportbund Niedersachsen e.V., den zuständigen Fachverbänden sowie dem Finanzamt an.
  6. Der Verein ist politisch, konfessionell und rassisch neutral.

§3 Vereinstätigkeit

  1. Die Verwirklichung des Vereinszwecks sieht der Verein insbesondere in der körperlichen und charakterlichen Ertüchtigung seiner Mitglieder durch die Pflege und Förderung aller Leibesübungen.
  2. Der Verein ist Mitglied des Landessportbundes Niedersachsen e.V. und erkennt dessen Satzung und Ordnungen an. Über diese Mitgliedschaft wird zugleich die Zugehörigkeit der einzelnen Vereinsmitglieder zum Landessportbund e.V. vermittelt.

§4 Ewerb der Mitgliedschaft

  1. Mitglied des Vereins kann jede natürliche Person werden, die schriftlich beim Vorstand um Aufnahme nachsucht. Der Aufnahmeantrag Minderjähriger bedarf der Unterschrift des gesetzlichen Vertreters.
  2. Die Mitgliedschaft wird durch Beschluss des Vorstandes erworben. Ein derartiger Beschluss ist nur rechtswirksam, wenn das aufzunehmende Mitglied den Mitgliedsbeitrag bezahlt hat bzw. ihm durch Beschluss des Vorstandes Beitragsbefreiung erteilt ist.
  3. Eine Ablehnung des Aufnahmeantrages durch den Vorstand ist unanfechtbar.

§5 Ehrenmitglieder

Personen, die sich besonders um die Förderung des Sports innerhalb des Vereins verdient gemacht haben, können auf Antrag des Vorstandes durch Beschluss der Mitgliederversammlung zu Ehrenmitgliedern ernannt werden. Ehrenmitglieder haben die gleichen Rechte wie ordentliche Mitglieder, sind jedoch von der Beitragsleistung befreit.

§6 Erlöschen der Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft erlischt:

  1. durch Austritt auf Grund einer schriftlichen Erklärung an den Vorstand unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von einem Monat zum Schluss eines Kalenderjahres;
  2. durch Ausschluss aus dem Verein auf Grund eines Beschlusses des Vorstandes.

Verpflichtungen dem Verein gegenüber sind bis zum Ablauf des laufenden Kalendervierteljahres zu erfüllen.

§7 Ausschließungsgründe

  1. Die Ausschließung eines Mitgliedes (6b) kann nur in den nachstehend bezeichneten Fällen erfolgen:
    1. wegen Zahlungsrückstand mit mehr als einem Jahresbeitrag, trotz zweimaliger schriftlicher Mahnung,
    2. wenn das Mitglied den Grundsätzen der vorliegenden Satzung schuldhaft zuwiderhandelt, insbesondere gegen die ungeschriebenen Gesetze von Sitte, Anstand und Sportkameradschaft grob verstößt.
  2. Wegen Verstoßes gegen die Bestimmungen der Satzung ist der Vorstand berechtigt, folgende Strafen über die Mitglieder zu verhängen:
    1. Verweis
    2. Geldstrafen bis zu 50,00 EUR
    3. Disqualifikation bis zu einem Jahr
    4. Ein zeitlich unbegrenztes Verbot des Betretens und der Benutzung der Sportanlagen.
    5. Ausschluss aus dem Verein

Die Entscheidung des Vorstandes gemäß § 7 Nr. 2 ist dem Betroffenen mittels Einschreiben zuzustellen.

§8 Rechte der Mitglieder

  1. Die Vereinsmitglieder sind insbesondere berechtigt:
    1. durch Ausübung des Stimmrechts an den Beratungen und Beschlussfassungen der Mitgliederversammlung teilzunehmen. Zur Ausübung des Stimmrechts sind nur Mitglieder über 18 Jahre berechtigt.
    2. sich am Spielverkehr und allen Veranstaltungen des Vereins sowie am Sport in allen Abteilungen zu beteiligen.
  2. Ehrenmitglieder haben zu allen Spielen und sonstigen öffentlichen Veranstaltungen des Vereins freien Zutritt.

 §9 Pflichten der Mitglieder

  1. Die Mitglieder sind insbesondere verpflichtet:
    1. die Satzungen des Vereins und des Landessportbundes Niedersachsen e.V. sowie auch die Beschlüsse der genannten Organisationen zu befolgen;
    2. sich den Interessen des Vereins entsprechend zu verhalten.
  2. Von den Mitgliedern werden Beiträge erhoben. Die Höhe des Beitrages sowie dessen Fälligkeit werden von der Mitgliederversammlung bestimmt. Der Vorstand kann auf Antrag Beitragserleichterung gewähren.

 §10 Organe des Vereins

  1.  Organe des Vereins sind:
    1.  Mitgliederversammlung
    2. Vorstand
  2.  Die Mitglieder der Vereinsorgane nehmen ihre Aufgaben grundsätzlich ehrenamtlich war.
  3. Vorstandsaufgaben können im Rahmen der haushaltsrechtlichen Möglichkeiten durch Beschluss der Mitgliederversammlung entgeltlich auf der Grundlage eines Dienstvertrages oder gegen Zahlung einer Aufwandsentschädigung nach § 3 Nr. 26a EstG ausgeübt werden.
  4. Zur Erledigung von Geschäftsführungsaufgaben und zur Führung der Geschäftsstelle ist der Vorstand ermächtigt, im Rahmen der haushaltsrechtlichen Möglichkeiten hauptberuflich Beschäftigte anzustellen.
  5. Die Mitglieder und Mitarbeiter haben eine Aufwendungsersatzanspruch nach § 670 BGB für solche Aufwendungen, die ihnen nachweislich durch die Tätigkeit für den Verein entstanden sind. Hierzu gehören insbesondere Fahrtkosten, Reisekosten, Porto und Telefon.

 §11 Mitgliederversammlung

Die Mitgliederversammlung findet jährlich, spätestens 6 Monate nach Schluss des Geschäftsjahres statt. Sie ist ferner einzuberufen, wenn es das Vereinsinteresse gebietet oder 20 Prozent der Stimmberechtigten dies schriftlich und unter Angabeder Gründe und des Zwecks vom Vorstand verlangt.

Die Einberufung durch den Vorsitzenden erfolgt mindestens 14 Tage vor demTermin unter Angabe der Tagesordnung in der Oldenburgischen Volkszeitung (OV).

Die Tagesordnung einer Mitgliederversammlung hat folgende Punkte zu umfassen:

a) Feststellen der Stimmberechtigten;

b) Rechenschaftsbericht der Organmitglieder und der Kassenprüfer;

c) Beschlussfassung über die Entlastung;

d) Wahlen;

e) Besondere Anträge.

Anträge können von allen Mitgliedern gestellt werden. Anträge, die beim Vorstand nicht spätestens 10 Tage vor der Versammlung schriftlich eingehen, bedürfen zu ihrer Behandlung eines besonderen Beschlusses der Versammlung.

Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig, sofern die Einberufung ordnungsgemäß erfolgt ist. Die Abstimmung geschieht öffentlich durch Handaufheben, wenn nicht geheime Wahl beantragt ist. Eine geheime Abstimmung hat jedoch zu erfolgen, wenn mindestens 1 stimmberechtigtes Mitglied dies verlangt.

Die Mitgliederversammlung entscheidet bei Beschlüssen und Wahlen mit einfacher Stimmenmehrheit der erschienenen Stimmberechtigten. Bei Stimmengleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt. Die Änderung des Vereinszwecks bedarf der Zustimmung von 3/4 der stimmberechtigten Mitglieder.

Über die Mitgliederversammlung ist eine Niederschrift aufzunehmen. Diese ist vom Vorsitzenden und dem Protokollführer zu unterzeichnen.

§ 12 Vorstand

Dem Vorstand gehören an:

a) der Vorsitzende;

b) 4 gleichberechtigte stellvertretende Vorsitzende;

c) der Kassenwart;

d) der Geschäftsführer.

Vorstand im Sinne von § 26 BGB sind der Vorsitzende und seine vier Stellvertreter. Der Vorsitzende, im Verhinderungsfall zwei Stellvertreter gemeinschaftlich, vertreten den Verein gerichtlich und außergerichtlich. Im Innenverhältnis zum Verein gilt, dass die Stellvertreter nur im Fall der Verhinderung des Vorsitzenden zur Vertretung berechtigt sind.

Der 1.Vorsitzende führt den Vorsitz in der Mitgliederversammlung und im Vereinsausschuss und hat die Aufsicht über die gesamte Geschäftsführung des Vorstandes und aller Organe.

Der Vorstand wird durch Beschluss der Mitgliederversammlung für die Dauer von 2 Jahren gewählt. Er bleibt jedoch bis zur satzungsgemäßen Neuwahl des Vorstandes im Amt. Wiederwahl ist unbegrenzt zulässig. Wählbar sind nur Vereinsmitglieder, die das 21.Lebensjahr vollendet haben. Mehrere Vorstandsämter können nicht in einer Person vereinigt werden.

Dem Vorstand obliegt neben der Vertretung des Vereins die Wahrnehmung der Vereinsgeschäfte nach Maßgabe der Satzung und der Beschlüsse der Mitgliederversammlung. Scheidet ein Mitglied des Vorstandes vor Ablauf der Amtsperiode aus oder ist es in seiner Amtsführung gehindert, ist der Vorstand notfalls ermächtigt, bis zur nächsten Mitgliederversammlung das verwaiste Amt durch ein geeignetes Mitglied des Vereins zu besetzen.

§ 13 Vereinsausschuss

Soweit es die zweckvolle Durchführung der Vereinsaufgaben erfordert, werden Ausschüsse gebildet. Die Mitglieder werden von der ordentlichen Mitgliederversammlung gewählt. Die Ausschüsse sind in ihrem Aufgabenbereich selbständig, unterstehen jedoch der Weisungsbefugnis des Vorstandes.

Sitzungen des Vereinsausschusses finden auf Einladung des Vorsitzenden statt. Dieser ist zur Einberufung verpflichtet, wenn drei Ausschussmitglieder es verlangen. Der Ausschuss ist beschlussfähig, wenn mehr als die Hälfte der Ausschussmitglieder anwesend sind.

§ 14 Ältestenrat

Der Ältestenrat besteht aus 5 Mitgliedern, die dem Verein mindestens 5 Jahre angehören müssen. Er wird von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von 2 Jahren gewählt und ist zuständig als Berufungsinstanz gemäß § 7.

§ 15 Kassenprüfer

Die von der Mitgliederversammlung auf 2 Jahre zu wählenden (einmalige Wiederwahl ist zulässig) Kassenprüfer haben gemeinschaftlich das Recht, zweimal im Jahr unvermutet und ins einzelne gehende Kassenprüfungen vorzunehmen, deren Ergebnis sie in einem Protokoll niederzulegen und dem Vorsitzenden mitzuteilen haben, der hierüber der Mitgliederversammlung berichtet.

§ 16 Haftpflicht

Der Verein haftet den Mitgliedern gegenüber nicht für die aus dem Spielbetrieb entstehenden Gefahren und Sachverluste.

§ 17 Satzungsänderungen und Auflösung des Vereins

Zur Beschlussfassung über Satzungsänderungen ist eine Mehrheit von ¾ der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder, über die Vereinsauflösung eine Mehrheit von 4/5 unter der Bedingung, dass mindestens 75% der Stimmberechtigten anwesend sind, erforderlich.

Die Auflösung des Vereins kann nur in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung beschlossen werden. Auf der Tagesordnung dieser Versammlung darf nur der Punkt Auflösung des Vereins stehen.

Erscheinen bei der Beschlussfassung über die Vereinsauflösung weniger als 4/5 der Stimmberechtigten, so ist die Abstimmung 4 Wochen später nochmals zu wiederholen. Die Versammlung ist dann ohne Rücksicht auf die Anzahl der Erschienenen beschlussfähig.

Beschlüsse über Satzungsänderungen und über die Auflösung des Vereins sind dem zuständigen Finanzamt anzuzeigen.

§ 18 Vermögen des Vereins 

Im Falle der Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder Wegfall des bisherigen Zwecks ist das vorhandene Vereinsvermögen nach Abdeckung etwaiger bestehender Verbindlichkeiten an die Stadt Vechta mit der Maßgabe zu überweisen, es wiederum unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke im Sinne dieser Satzung zu verwenden.

Frühere Satzungen des Vereins treten hiermit außer Kraft. Die vorstehende Satzung wurde durch die Mitgliederversammlung vom 14.04.2010 in Vechta angenommen.