Oyten/Vechta, den 13. September 2020 – Einen echten Härtetest bot sich den Handballerinen der Sportfreunde Niedersachsen Vechta beim Luxat-Cup in Oyten. Nicht weniger als 120 Minuten Handball bot sich dem Team von Trainer Kai Freese. Und mit dem TV Hannover-Badenstedt-Vinnhorst stand kein Geringerer auf der Platte, als der mehrmalige Meister der 3.Liga Nord, der eigentlich schon mehrmals aufstiegsberechtigt war, doch aufgrund des finanziellen Risikos immer der Dritten Liga treu geblieben ist. Beim zweiten Gegner handelte es sich um die Dritt-Liga Reserve des TV Oyten, die als Oberligist nicht minder leistungsorientiert spielt.

 

In den ersten 60 Minuten mussten die SFN Damen gleich an den TV Badenstedt ran, der zuvor bereits die Oberligadamen aus Oyten mit 19:39 abgefertigt hatten. Das war schon mal Warnung genug. Entsprechend motiviert gingen die Mädels vom SFN ans Werk und ließen das favorisierte Team aus der Landeshauptstadt nie zur Entfaltung kommen. Die ersten 15 Minuten ein ständiges Hin und Her, Tor Badenstedt, Ausgleich Vechta, dann mal zwei Tore Vorsprung für Badenstedt, doch Vechta drehte den Spieß einfach um. Zur Halbzeit eine knappe Führung dann für Vechta mit 15:14.

Halbzeit Zwei dann ganz im Zeichen von Vechta. Die Mädels drehten jetzt richtig auf, Badenstedt wurde regelrecht schwindelig gespielt und zeitweise führten die Oldenburger Münsterländerinnen mit sieben Toren Vorsprung. Auch die Ansprachen der gegnerischen Trainer in einer Auszeit verhalfen nicht zur Wende. Das am Ende das Ergebnis mit 31:28 noch relativ human aussah, lag auch daran, dass Trainer Freese allen Spielerinnen gerecht wurde und nicht auf Ergebnis spielte.

Im Spiel zwei gegen die Oberligadamen des TV Oyten taten sich die Mädels aus Vechta in der ersten Halbzeit ein wenig schwer. Inzwischen hatte Oyten noch Spielerinnen dazu bekommen, die zuvor gegen Badenstedt nicht spielten. Und genau diese taten so, als wären sie der Favorit. So mussten die SFN Mädels doch einige Schippen drauflegen, so dass es zur Halbzeit dann doch 18:12 stand. In der zweiten Halbzeit dann munteres Torewerfen auf beiden Seiten. Die Abwehrarbeit stand nicht mehr ganz so im Vordergrund, sondern eher das taktische Angriffsverhalten. Spielzüge und Positionswechsel wurden ordentlich durchgespielt, so dass das Endergebnis mit 40:27 für den SFN eher ohne Bedeutung war.

Fazit: Die SFN Damen zeigten eine gute Form, die noch weiter ausbaufähig ist. Tempo und Passgenauigkeit werden sich weiterhin entwickeln, wenn alle neuen Spielerinnen sich erst einmal richtig kennen. Auf jeden Fall zeigten die Spiele Lust auf mehr!

 

Bilder: G.Müller

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